Künstler

Capella de la Torre

Capella de la Torre ist stolz, sich zu den weltweit führenden Ensembles für Bläsermusik der frühen Neuzeit zählen zu dürfen.
Capella wurde im Jahr 2005 von der Oboistin und Schalmeispezialistin Katharina Bäuml gegründet. Seitdem hat das Ensemble sein Publikum in nahezu tausend Konzerten stets aufs Neue begeistert. Hinzu kommen bislang 20 CD- Einspielungen und eine Vielzahl von Live-Mitschnitten. Auf diese Weise hat sich Capella de la Torre umfangreiche Erfahrung in der Musik des 14.-17.Jahrhunderts erspielt.
2016 wurde Capella der ECHO Klassik in der Kategorie „Ensemble des Jahres“ verliehen.
2017 erhielt das Ensemble einen weiteren ECHO Klassik für die CD "Da Pacem - Echo der Reformation" zusammen mit dem RIAS Kammerchor.
2018 erhält Capella de la Torre den ersten OPUS Klassik (Nachfolgepreis des ECHO) für die Aufnahme "Serata Venexiana".
Um die Musik vergangener Jahrhunderte für heutige Ohren lebendig werden zu lassen, finden aktuelle historische und musikwissenschaftliche Erkenntnisse ständig Eingang in die Programme von Capella de la Torre. Dazu gehört besonders die Arbeit mit Quellen und Originaltexten.
Ein besonderes Anliegen des Ensembles ist neben den Konzerten die Arbeit mit einem jungen Publikum, die in einer Vielzahl von Vermittlungsprojekten ihren Ausdruck findet.
Der Name „de la Torre“ ist auf zweierlei Weise zu verstehen: Anfang des 16. Jahrhunderts komponierte der Spanier Francisco de la Torre das wohl berühmteste Stück für eine Bläserbesetzung, seine „Danza Alta“. Neben dieser Hommage an den Komponisten ist der Name aber auch ganz wörtlich zu verstehen: „De la Torre“ bedeutet übersetzt „vom Turm herab“; Bläsergruppen musizierten seinerzeit bei den verschiedensten Gelegenheiten auf Türmen oder Balkonen.

Margaret Hunter, Sopran
Die aus Neuengland stammende Sopranistin Margaret Hunter erhielt ihre Ausbildung am Pomona College (Kalifornien), University College (Oxford University) und der Longy School of Music (Boston). Ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes führte sie danach nach Bremen, wo sie bei Harry van der Kamp und Stephen Stubbs studierte.
Neben ihrer Tätigkeit als Konzertsängerin arbeitet sie regelmäßig mit renommierten Ensembles im Bereich der Alten Musik zusammen u.a. dem Balthasar-Neumann-Chor, Weser Renaissance Bremen, Cantus Thuringia, Freiburger Barockorchester und widmet sich außerdem zeitgenössischer Musik. 
Sie konzertiert bei vielen internationalen Festivals, und ihre Arbeit ist auf zahlreichen Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen dokumentiert. 
Auf der Opernbühne wirkte sie bei Produktionen von Werken des 17., 18., und 21. Jahrhunderts in Deutschland, Italien und den USA mit.

Mitwirkende Capella de la Torre
Margaret Hunter, Sopran
Hildegard Wippermann, Pommer
Regina Hahnke, Dulzian
Tural Ismayilov, Posaune
Peter A. Bauer, Percussion
Johannes Vogt, Laute
Martina Fiedler, Orgel
Katharina Bäuml, Schalmei und Leitung