Künstler

Gunta Smirnova

Die Lettische Sopranistin Gunta Smirnova ist als gefragte Konzertsolistin vorwiegend im Bereich der Alten Musik tätig. Sie studierte an der Schola Cantorum Basiliensis bei Evelyn Tubb und Ulrich Messthaler sowie an der Zürcher Hochschule der Künstebei Lina Maria Akerlund. Sie war Preisträgerin mehrerer Studienpreis-Wettbewerbe und Semifinalistin im Handel Singing Competition in London (2014).

Als Solistin ist Gunta Smirnova mit namhaften Ensembles und Dirigenten wie dem Venice Baroque Orchestra (Andrea Marcon), Tonhalle Orchester Zürich (Ton Koopman) und dem Kammerorchester Basel (René Jacobs) aufgetreten. Eine besondere Zusammenarbeit verbindet die Sängerin mit dem Basler Barockorchester La Cetra: unter dem Dirigat des künstlerischen Leiters Andrea Marcon sang sie 2021 die Solopartien in Pergolesis „Stabat Mater“ und Vivaldis „Gloria“ in einer Ballettproduktion des Theaters Basel sowie Euridice in Monteverdis „Orfeo“ (2008) und Vagaus in Vivaldis „Juditha triumphans“ (2015).

Das breitgefächerte Repertoire der Sängerin reicht bis in die neueste Musik. Als Mitglied des Solistenensembles „Basler Madrigalisten“ hat sie in vielen Uraufführungen zeitgenössischer Werke teilgenommen. Im Opernhaus Zürich trat Gunta Smirnova in der Neuproduktion der Oper „Lunea“ von Heinz Holliger unter der Leitung des Komponisten (2018) sowie im Ballett „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ von Helmuth Lachenmann (2019) auf.