Konzerte

3.-12.09.2017

RevolutionReformationRepräsentation
Sa 2.9.
11:30 - 12:00 Uhr | Stiftskirche

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Marktkonzert

VS: Lotto Rheinland-Pfalz – Stiftung | Stadtwerke Neustadt
„Avec Plaisir“
Franz. Barockmusik mit Norbert Gamm (Blockflöte) | Jennifer Harris (Barockfagott) | Andrea Baur (Laute)
Marktkonzert
Sa 2.09.2017
11:30 - 12:00 Uhr | Stiftskirche

„Avec Plaisir!“

Charles Dieupart (um 1667-1740)  
- aus: „Première Suittes de Clavessin“ in A-Dur
- Ouverture

Joseph Bodin de Boismortier (1689-1755)
- “Ramage” (Gezwitscher)

Michel Pignolet de Monteclair(1667-1737)
- „Les Ramages“

Louis-Antoine Dornel(1685-1765)
- „Le Zephir“ (Der Zephir)

Anne Danican Philidor (1681-1721)
- „Les Vents“  (Die Winde)

Robert de Visée (um 1660 – nach 1720)
- Prelude
- Mascarade

Anne Danican Philidor
- “Le Papillon” (Der Schmetterling)

Philbert de Lavigne (um 1700-1760)
- Tambourin I und II

Ausführende

Norbert Gamm, Blockflöten,
Jennifer Harris, Barockfagott
Andrea C. Baur, Laute

Französische Barockmusik

Hier ein angenehmer Westwind, dort pfeifende Böen, der Gesang der Vögel am Morgen und das fröhliches Gezwitscher aller möglichen Arten von Federvieh, im Park der tändelnde Flug eines Schmetterlings: die französischen Komponisten des frühen 18. Jahrhunderts liebten es, in Tönen zu malen. Eingerahmt werden diese aparten Galanterien aus der Welt Ludwigs XIV durch eine gewichtige Ouvertüre zu Beginn , eine Mascarade in der Mitte und einen kraftvollen Tambourin zum Beschluss. „Avec plaisir“ dargeboten von Norbert Gamm (Blockflöten), Jennifer Harris (Barockfagott) und Andrea C. Baur (Laute).

So 3.9.
18:00 Uhr | Stiftskirche

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Eröffnungskonzert
"Unvollendete Revolution"

WP: Weingut Corbet | VS: Allianz Agentur Ralf Birk
Franz Schubert Symphonie „Unvollendete“ und Große Messe Es-Dur
Neustadter Figuralchor, ensemble1800; Dirigent: Fritz Burkhardt
Preise: 25 € / erm. 20 € | 18 € / erm. 12 €
Eröffnungskonzert "Unvollendete Revolution"
So 3.09.2017
18:00 Uhr | Stiftskirche

Programm

Franz Schubert (1797-1828)

Sinfonie Nr. 7 h-Moll („Unvollendete“) D 759 (1822)

Allegro moderato
Andante con moto

Pause

Messe Nr. 6 in Es-Dur D 950 (1828)

Kyrie
Gloria
Credo
Sanctus
Benedictus
Agnus dei

Ausführende:
Neustadter Figuralchor
Ensemble 1800

Sopran: Sabine Goetz
Alt: Anne-Kathrin Herzog
Tenor 1: Marcus Ullmann
Tenor 2: Thomas Jakobs
Bass: Peter Kubik

Dirigent: Fritz Burkhardt

Tickets
Di 5.9.
12:30 - 13:00 Uhr | Stiftskirche

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Mittagskonzert

Miklos Spanyi
Eintritt frei – Spenden erwünscht
Mittagskonzert
Di 5.09.2017
12:30 - 13:00 Uhr | Stiftskirche

Programm

Georg Muffat (1653-1704)
Toccata Octava

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Triosonate a-moll Wq 148 
Allegretto - Adagio - Allegro assai

Johann Sebastian Bach (1685-1750) 
Präludium und Fuge G-dur BWV 550

Georg Muffat publizierte seine 12 großen Tokkaten 1690. Die Sammlung ist eine der bedeutendsten Sammlungen süddeutscher Orgelkunst aus der Barockzeit und umfaßt zwölf großangelegte, sehr kontrastreiche, virtuose Stücke. 

Es ist dokumentarisch gut belegt, wie gerne Johann Sebstian Bach Triosoonaten seiner Zeitgenossen auf einem Instrument mit zwei Manualen und Pedal (Pedalklavichord, Pedalcembalo oder Orgel) spielte. Für zwei Melodieinstrumente und Generalbaß komponierte Triosonaten wurden tatsächlich in den verschiedensten Besetzungen im ganzen 18. Jahrhundert gespielt, vom Orchester bis zum Klavierduo oder allein… Dieser Tradition folgend wird heute eine Triosonate von Carl Philipp Emanuel Bach (ursprünglich für Flöte, Violine und continuo) als Orgelstück aufgeführt.

Zum Schluß erklingt ein seltenes Werk von Johann Sebastian Bach. Präludium und Fuge G-dur BWV 550 ist eins der Paradestücke des relativ jungen Bach, das er wahrscheinlich für seine Besuche und Orgelbespielungen am Weißenfelser Hof, damals mit Weimar sehr befreundet, konzipiert hat. 

Di 5.9.
20:00 Uhr | Stiftskirche (Kath. Teil)

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„Corelli!“

WP: Weingut Johann F. Ohler | VS: Greve-Stiftung
Italienische Sonaten von Arcangelo Corelli
ensemble l’arcadia - Anne Marie Dragosits (Cembalo) | Katie Stephens (Barockcello) | Martin Jopp (Barockvioline)
Preise: 15 € | erm. 10 €
„Corelli!“
Di 5.09.2017
20:00 Uhr | Stiftskirche (Kath. Teil)

Kommen Sie mit uns auf eine feurige und virtuose Reise in das Italien des 18. Jahrhunderts, inspiriert durch die Magie Arcangelo Corellis, einer der bedeutendsten Komponisten seiner Zeit und eine der wichtigsten Wurzeln des heutigen Violinspiels.

Als seine Sonaten op. 5 im Jahr 1700 erschienen, eroberten sie Europa im Sturm. Sein treuer Student Francesco Geminiani war so gebannt von Corellis Verzierungskunst, dass er die ausladenden Girlanden Ton für Ton aufschrieb. Bernardo Pasquini, ebenfalls gefeierter Virtuose und Mitglied der Accademia dell’ Arcadia dürfte bei diesen denkwürdigen Aufführungen am Cembalo gesessen haben. Der hochmütige Florentiner Francesco Maria Veracini, wegen seines seines exzentrischen persönlichen und musikalischen Stils bekannt als „capo pazzo“ (Oberverrückter), schien ebenso Gefallen an Corellis Violinsonaten gefunden zu haben, er hinterließ der Nachwelt unter anderem sogar eigene Studien über diese Meisterwerke. Neben Arcangelo Corellis Violinsonaten kommen in unserem Programm die Kollegen, Schüler und Bewunderer mit eigenständigen Werken zu Wort.

Programm

Arcangelo Corelli (1653 – 1713)
Sonata für Violine und Basso Continuo in C-Dur, Op. 5 Nr. 3
Adagio ›Allegro ›Adagio ›Allegro ›Allegro

Bernardo Pasquini (1637 – 1710)
Sonata per Gravecembalo: Partite sopra Follia

Francesco Maria Veracini (1690 – 1768)
Sonata Accademica in d-Moll, Op. 5 Nr. 12
Passagallo ›Andante ›Capriccio Cromatico ›Adagio ›Ciaccona

Arcangelo Corelli (1653 – 1713)
Sonata für Violine und Basso Continuo in e-Moll, Op. 5 Nr. 8
Preludio ›Allemanda ›Sarabanda ›Giga

-Pause-

Arcangelo Corelli (1653 – 1713)
Sonata für Violine und Basso Continuo in d-Moll, Op. 5 Nr. 7
Preludio ›Corrente ›Sarabanda ›Giga

Francesco Geminiani (1687 – 1762)
Sonata für Violoncello und Basso Continuo in C-Dur, Op. 5 Nr. 3
Andante ›Allegro ›Affetuoso ›Allegro

Arcangelo Corelli (1653 – 1713)
Sonata für Violine und Basso Continuo in F-Dur, Op. 5 Nr. 4
Adagio ›Allegro ›Vivace ›Adagio ›Allegro

Arcangelo Corelli (1653 – 1713)
Sonata für Violine und Basso Continuo in d-Moll, Op. 5 Nr. 12 „La Follia“

Tickets
Mi 6.9.
12:30 - 13:00 Uhr | Stiftskirche

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Mittagskonzert

Koos van de Linde
Eintritt frei – Spenden erwünscht
Mittagskonzert
Mi 6.09.2017
12:30 - 13:00 Uhr | Stiftskirche

Aus der Bibliothek von Telemanns „Patenonkel“ Caspar Calvör

1. Toccata (C2)
    Jan Pieterszoon Sweelinck (1562-1621)

2.  Magnificat primi modi
     Mechior Schildt (1592/3-1667)

     – Magnificat (Schola)
     – Et exsultavit (Orgel, „Choral im Tenore“)
     – Quia respexit (Schola)
     – Quia fecit (Orgel „2. Versus, auff 2 Clauier.“)
     – Et misericordia (Schola)
     – Fecit potentiam (Schola)
     – Deposuit (Schola)
     – Esurientes (Orgel, „Tertius Versus, a 4 Voc.“)
     – Suscepit Israel (Schola)
     – Sicut locutus est (Orgel, „Quartus Versus,
        a 3 Voc., in Tenore“)
     – Gloria Patri (Schola)
     – Sicut erat (Orgel, „Quintus Versus“)

Als der junge Georg Philipp Telemann durch seine Mutter auf das Gymnasium in Zellerfeld geschickt wurde, geschah dies im Rahmen einer radikalen Aktion, um ihn von einer musikalischen Karriere abzuhalten. Wäre dies gelungen, dann würde es dieses Jahr kein Telemann-Jahr geben. Dass es anders gelaufen ist, haben wir zum großen Teil seinem dortigen Erzieher, dem Superintendenten Caspar Calvör (1650-1725) zu verdanken. Außer einem bedeutenden Gelehrten war dieser auch ein großer Kenner und Liebhaber der Musik. Er ermutigte den jungen Telemann, die Musik wieder aufzunehmen.

Seine umfangreiche Privatbibliothek, die heute in der Universitätsbibliothek der TU Clausthal aufbewahrt wird, enthält außer wissenschaftlichen Büchern auch zwei wichtige Orgeltabulaturen. Eines der schönsten und bedeutendsten Werke aus diesen Handschriften ist zweifellos Melchior Schildts Magnificat primi modi, das ohne Calvörs eigenhändige Abschrift verloren gegangen wäre.

Das Programm wird ergänzt durch eine Toccata von Schildts Lehrmeister Jan Pieterszoon Sweelinck, der wegen seiner vielen bedeutenden norddeutschen Schüler auch der „Hamburger Organistenmacher“ genannt wurde.

Mi 6.9.
19:30 Uhr | Weingut Weegmüller, Neustadt-Haardt

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„Ohrenvergnügliches Tafelkonfekt“

WP: Weingut Weegmüller | VS: Sparkasse Rhein-Haardt
Ein musikalisches Lese-Schauspielchen
Duo WunderBarock - Hedda Brockmeyer (Text & Gesang) | Andrea Baur (Laute)
Preise: 15 € | erm. 10 €
„Ohrenvergnügliches Tafelkonfekt“
Mi 6.09.2017
19:30 Uhr | Weingut Weegmüller, Neustadt-Haardt

Programm

Ohrenvergnügliches Tafelkonfekt - Ein musikalisches Lese-Schauspielchen

Duo WunderBarock
Hedda Brockmeyer – Text und Gesang
Andrea C. Baur - Musik

Der Wein spricht alle Sinne an, nur die Ohren nicht … – diese Lücke schließt das DUO WUNDERBAROCK mit seinem musikalischen Lese-Schauspielchen.

Das „ohrenvergnügliche Tafelkonfekt“ greift in die Schatzkiste der Barockzeit mit Musik und Texten: Wie war das damals mit dem Wein, seiner Qualität und dem Umgang bei Tisch? Oder mit Weinpanschern? Die Zeit der Könige war auch die der üppigen Ausschweifung und auch im sprachlichen Ausdruck oft ohne Blatt vor dem Mund …

Hedda Brockmeyer, Text und Gesang und Andrea C. Baur, Laute, schlüpfen in diesem Programm in die Rollen von Schlosswirtschafterin Hedwiga und Hoflautenist Andrea Contadini da Parma.

Sie befinden sich im Jahr 1649 und haben den Auftrag, das Sommerschloß für die in Kürze anreisenden Herrschaften vorzubereiten die Vorräte zu prüfen und aufzustocken. Nach dem Tagwerk wird auch der Weinkeller inspiziert und es wird in herrschaftlicher Garderobe gefeiert. Dabei „beamt“ der gewählte Tropfen die zwei ins „Hier und Jetzt“. 

Bis sie wieder zurückreisen können, gibt es Tafelmusik und Lieder von Nicolas Vallet, Giovanni Zamboni, Robert Ballard, Adam Krieger u.a. sowie barocke Geschichten, Gedichte zum Wein  aus „Der beredte Bacchus“ als auch von J.W.L. Gleim, Ludwig Uhland, Friedrich Hebbel u.a. zu hören.

Tickets
Do 7.9.
12:30 - 13:00 Uhr | Stiftskirche

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Mittagskonzert

Simon Reichert
Eintritt frei – Spenden erwünscht
Mittagskonzert
Do 7.09.2017
12:30 - 13:00 Uhr | Stiftskirche

Passend zum Thema „Wasser“ und „Reformation“ spielt Simon Reichert die große Choralphantasie „An Wasserflüssen Babylon“ von Jan Adam Reincken, dem Organisten von St. Katharinen in Hamburg, über das Lied von Wolfgang Dachstein zu Psalm 137. Diese Phantasie wurde 1663 von Reincken, der zu diesem Zeitpunkt erst 20 Jahre alt war, in einem Brief nach Amsterdam geschickt, zur Demonstration seiner Kunstfertigkeit als Nachfolger seines berühmten Lehrers Heinrich Scheidemann. Johann Sebastian Bach schrieb im Jahr 1700, also als 15-jähriger, dieses Werk von seinem Lehrer Georg Böhm in Lüneburg ab. Von dort aus ging er sonnabends mehrmals nach Hamburg, und wohnte den großen Vespermusiken bei, wo die berühmten Organisten Ihre Improvisationskunst unter Beweis stellten. Bach selbst spielte 1720 in Hamburg, wo er sich um das Organistenamt an St. Jacobi bewarb, u.a. mit der Fuge g-Moll BWV 542.

Anonym Praeambulum ex F (Lüneburg KN 207 / 16)
Johann Adam Reincken Choralphantasie über „An Wasserflüssen Babylon“
Johann Sebastian Bach Fuge g-Moll BWV 542, 2 über ein niederländisches Volkslied

 

Do 7.9.
20:00 Uhr | Stiftskirche

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„Bach und der Norden“

WP: Weingut Schwarztrauber VS: Edeka Schneider
Werke von Johann Sebastian Bach, Samuel Scheidt, Dietrich Buxtehude, u. w.
Els Biesemans, Orgel Als Gastdozentin der Orgelakademie gibt Els Biesemans ein Konzert auf der neuen Edskes-Orgel der Stiftskirche.
Preise: 12 € | erm. 8 €
„Bach und der Norden“
Do 7.09.2017
20:00 Uhr | Stiftskirche

Orgelkonzert Els Biesemans

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
    Präludium und Fuge G-Dur BWV 550

Gustav Düben (ca. 1629-1690)    
    Nun lob, mein Seel, den Herre

Franz Tunder (1614-1667)
    Choralfantasia Komm, heiliger Geist, Herre Gott

Johann Sebastian Bach
    Sonate III d-Moll BWV 527
    (Andante - Adagio e dolce - Vivace)

Georg Böhm (1661-1733)    
    Präludium, Fuge und Postludium g-Moll


PAUSE

Samuel Scheidt (1587-1654)
    Toccata In te Domine speravi

Dietrich Buxtehude (1637-1707)
    Passacaglia d-Moll BuxWV 161

Johann Sebastian Bach
    Aus dem Dritten Teil der Clavierübung:
        Allein Gott in der Höh' sei Ehr a 2 Clav. e Pedale
        Aus tiefer Not ruf' ich zu Dir a 6 in Organo pleno con Pedale doppio
        Dies sind die heil'gen zehn Gebot a 2 Clav. e Pedale

    Präludium und Fuge D-Dur BWV 532

 
Das Programm stellt Werke Johann Sebastian Bachs seinen norddeutschen Vorbildern gegenüber. Ausgehend von Bachs Präludien und Fugen der Weimarer Zeit um 1710 ermöglicht das Programm einen Einblick in verschiedene Linien der Entwicklung norddeutscher Orgelkunst. Dazu gehört auch die Familie Düben in Stockholm, deren Urahn Andreas Düben Thomasorganist in Leipzig war. Sein Sohn Gustav, dessen Bearbeitung „Nun lob mein Seel den Herren“ auf dem Programm steht, war Hofkapellmeister am schwedischen Hof und eng befreundet mit Dietrich Buxtehude. Dessen Vorgänger an St. Marien in Lübeck wiederum war Franz Tunder. Er ist der Erfinder der damals weltberühmten Abendmusiken. Seine Choralphantasie „Komm, Heiliger Geist, Herre Gott“ zeigt die Fähigkeiten der virtuosen Choralverarbeitung mit Spiel auf zwei Manualen, Echos und umfangreichem Passagenwerk sowie kontrapuktischer Verarbeitung des Themas. Von Buxtehude stammt die Passacaglia in d-Moll, welche mit ihren viermal 7 Durchführungen des Bassthemas den astronomischen Mondzyklus darstellt. Samuel Scheidts virtuose Toccata „In te domine speravi“ ist zugleich Lebensmotto des Komponisten und Titelwerk des wichtigsten Tastenmusikdrucks des 17. Jahrhunderts, der „Tabulatura Nova“ von 1624. Von Johann Sebastian Bach sind drei Bearbeitungen aus dem III. Teil der Clavierübung im Programm, die das Spiel auf zwei Manualen in Trioform, eine fünfstimmige Bearbeitung mit im Kanon geführten Cantus firmus und eine sogar sechsstimmige Bearbeitung mit Doppelpedal über das Luther-Lied „Aus tiefer Not“ bieten. Mit diesem Zyklus erreicht die norddeutsch-protestantische Orgelkunst ihren absoluten Höhepunkt. Auf dem Gebiet der freien Orgelwerke wird dieser Höhepunkt technisch und musikalisch in den Bachschen Triosonaten erreicht, von denen die 3. Sonate in d-Moll auf dem Programm steht.

Tickets
Fr 8.9.
12:30 - 13:00 Uhr | Stiftskirche

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Mittagskonzert

Teilnehmer der Neustadter Orgelakademie
Eintritt frei – Spenden erwünscht
Mittagskonzert
Fr 8.09.2017
12:30 - 13:00 Uhr | Stiftskirche

Im Rahmen der Neustadter Orgelakademie spielen einige Teilnehmer Werke aus dem Kursprogramm. Erleben Sie die jungen Talente an der Edskes-Orgel!

Fr 8.9.
20:00 Uhr | Protestantische Kirche Haardt

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„Wiener Klang“

WP: Weingut Müller-Catoir
Werke von Johann Nepomuk Hummel, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven
Hans-Joachim Berg (Violine) | Stefan Fuchs (Violoncello) Miklos Spanyi (Hammerflügel)
Preise: 15 € | erm. 10 €
„Wiener Klang“
Fr 8.09.2017
20:00 Uhr | Protestantische Kirche Haardt

Ausführende

Hans-Joachim Berg, Violine
Stefan Fuchs, Cello
Miklos Spanyi, Hammerflügel

Programm

Johann Nepomuk Hummel
    Trio Es-dur Op.12
    Allegro agitato - Andante - Presto

Wolfgang Amadé Mozart
    Trio B-dur KV 502
    Allegro - Larghetto - Allegretto

PAUSE

Ludwig van Beethoven
    Trio Es-dur Op.1 Nr. 1
    Allegro - Adagio cantabile - Presto

 

Tickets
Sa 9.9.
11:30 - 12:00 Uhr | Stiftskirche

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Marktkonzert

VS: Lotto Rheinland-Pfalz – Stiftung | Stadtwerke Neustadt
Tafelmusik von Schütz und Rosenmüller mit dem Ensemble Neustadter Herbst
Leitung: Simon Reichert
Marktkonzert
Sa 9.09.2017
11:30 - 12:00 Uhr | Stiftskirche

Tafelmusik zu schreiben und aufzuführen war eine der wichtigsten Aufgaben der Kapellmeister am Hof im 17. Jahrhundert. Der Fürst und sein Gefolge genossen das Mahl und lauschten andächtig der Musik. Neben Instrumentalwerken wurden auch Geistliche Konzerte aufgeführt, zu denen auch diese Werke von Schütz und Rosenmüller gehören. Matthias Weckmann war unter Schütz Leitung Hoforganist in Dresden und bei zwei Aufenthalten am dänischen Hof.

Heinrich Schütz (aus Symphoniae Sacrae II 1643)
- Hütet euch, dass euer Herz nicht beschweret werde
- Wie ein Rubin in feinem Golde leuchtet
- Iss dein Brot mit Freuden

Matthias Weckmann
- Praeambulum primi toni

Johann Rosenmüller (aus Kernsprüche II 1653)
- Siehe, des Herren Auge
- Ich bin das Brodt des Lebens

 

Sa 9.9.
20:00 - 23:00 Uhr | Stiftskirche

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„Wein trifft Barock“

VS: Lotto Rheinland-Pfalz – Stiftung
Erlesene Weine, barocker Tanz und musikalische Kostbarkeiten
Barbara Fröhlich-Zeller (Weinprobe) | Nicolle Klinkeberg und Charlotte Bell (Barocktanz) | Simon Reichert (Leitung: Vokal- und Instrumentalmusik)
Preise: inkl. Weinprobe 40 €
„Wein trifft Barock“
Sa 9.09.2017
20:00 - 23:00 Uhr | Stiftskirche

Ein Abend voller Genüsse, das könnte die Überschrift dieser besonderen Veranstaltung sein. Die Stiftskirche bietet durch Ihre flexible Bestuhlung die Möglichkeit, eine Bühne zu errichten, und Weinprobe, Tanz und Musik miteinander zu verknüpfen. Barbara Fröhlich-Zeller präsentiert an diesem Abend sieben ausgewählte Weine unserer Weinpaten. Die Tänzerinnen Charlotte Bell und Nicolle Klinkeberg präsentieren in barockem Gewand Tänze in ausgewählten Choreographien mit Livemusik und Simon Reichert präsentiert fürstliche Tafelmusik des 17. Jahrhunderts mit vier Sängern, Violinen und Continuo. Ein Hochgenuss für Augen, Ohren und Gaumen also…

Weinprobe:
Barbara Frohlich-Zeller und Team

Barocktanz mit Livemusik:
Charlotte Bell / Nicolle Klinkeberg, Barocktanz
Andrea Baur, Laute / Jennifer Harris, Fagott / Norbert Gamm, Flöte

Tafelmusik mit Werken von Heinrich Schütz, Matthias Weckmann und Johann Rosenmüller
Tafelmusik zu schreiben und aufzuführen war eine der wichtigsten Aufgaben der Kapellmeister am Hof im 17. Jahrhundert. Der Fürst und sein Gefolge genossen das Mahl und lauschten andächtig der Musik. Neben Instrumentalwerken wurden auch Geistliche Konzerte aufgeführt, zu denen auch diese Werke von Schütz, Weckmann und Rosenmüller gehören.

Gunta Smirnova, Sopran / Alexandra Rawohl, Alt / Michael Mogl, Tenor / Wolf-Matthias Friedrich, Bass / Cosimo Stawiarski und Ryuko Reid, Barockvioline / Jennifer Harris, Dulzian / Simon Reichert, Leitung und Orgel

Heinrich Schütz    (aus Symphoniae Sacrae II 1643):
Hütet euch, dass euer Herz nicht beschweret werde /
Wie ein Rubin in feinem Golde leuchtet / Iss dein Brot mit Freuden

Johann Rosenmüller    (aus Kernsprüche II 1653)
Siehe, des Herren Auge / Ich bin das Brodt des Lebens

Matthias Weckmann    Dialogo von Tobias und Raguel
Johann Christoph Bach    Aria „Es ist nun aus“

 

Tickets
So 10.9.
10:00 Uhr | Stiftskirche

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Gottesdienst „Reformation im Südwesten“

Musik der Reformationszeit von Martin Luther, Arnolt Schlick, Leonhard Lechner, u. w.
Michael Landgraf (Druckermeister) | Andrea Baur, Laute | Neustadter Stiftskantorei, Leitung: Simon Reichert
Gottesdienst „Reformation im Südwesten“
So 10.09.2017
10:00 Uhr | Stiftskirche

Programm

Gottesdienst zum Thema: Reformation im Südwesten
Musik von Luther, Josquin, Schlick, Lechner, etc.

mit Andrea Baur, Laute, Simon Reichert, Orgel, Michael Landgraf, Druckermeister und Dekan Armin Jung

Andrea C. Baur – historische Lauteninstrumente
Andrea Baur ist als freischaffende Lautenistin tätig. Als Solistin und Begleiterin tritt sie europaweit mit verschiedenen Alte-Musik-Ensembles auf. Sie nimmt Barockoperntätigkeit an zahlreichen Opernhäusern wahr und beeindruckt immer wieder mit eigenen spartenübergreifenden Projekten mit der Idee, Altes auf neue Wege zu bringen.

Michael Landgraf ist Dozent, Schriftsteller und Theologe. Aufgewachsen in Ludwigshafen und Mannheim, studierte er Evangelische Theologie, Philosophie und Geschichte in Heidelberg und Göttingen. Ab 1991 ist er als Pfarrer der Evangelischen Kirche der Pfalz im Bereich Schule tätig und leitet seit 1999 das Religionspädagogische Zentrums (RPZ) in Neustadt an der Weinstraße. Er ist seit 2014 Fortbildungsbeauftragter der Pfälzischen Landeskirche, seit 2003 Sprecher der EKD-weiten AG Pädagogischer Institute für die Sekundarstufe I und Lehrbeauftragter an den Universitäten Landau und Mainz, den Pädagogischen Hochschulen Karlsruhe und Heidelberg sowie der KPH Wien. Seit 2003 leitet er das Bibelmuseum Neustadt, ist Vorsitzender des Pfälzischen Bibelvereins und Aufsichtsrat der Deutschen Bibelgesellschaft. Als Moderator ist er beim Deutschen Evangelischen Kirchentag und bei Buchmessen aktiv und besuchte einen Moderatorenworkshop beim ZDF. Er ist seit 2014 Vorsitzender des Verbandes deutscher Schriftsteller - Landesverband Rheinland-Pfalz. 2016 berief ihn die Stadt Neustadt zum Reformationsbotschafter.

Simon Reichert

Armin Jung

So 10.9.
20:00 Uhr | Stiftskirche

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„Protestantische Kapellmeister im Südwesten“

WP: Weingut Bergdolt | VS: Manfred Vetter – Stiftung für Kunst und Kultur
Werke von Samuel Capricornus und Leonhard Lechner
Vokalensemble Hortus Musicalis Straßburg, Leitung: Jean-Luc Iffrig | Capricornus Ensemble Stuttgart, Leitung: Henning Wiegräbe
Preise: 20 € | erm. 15 €
„Protestantische Kapellmeister im Südwesten“
So 10.09.2017
20:00 Uhr | Stiftskirche

Die beiden Komponisten Leonhard Lechner und Samuel Capricornus gehören zu den wichtigsten Vertretern protestantischer Kirchenmusik nach Luther im Südwesten Deutschlands. Beide waren Hofkapellmeister am Stuttgarter Hof, ihre Werke findet man in den wichtigsten Gemeinden Straßburgs seit dem 17. Jahrhundert.
Der Südtiroler Lechner flüchtete nach Stationen in München, Nürnberg und dem katholischen Hechingen nach Württemberg und wurde später Hofkapellmeister am Stuttgarter Hof. Hier wirkte er bis zu seinem Tod 1606. Samuel Capricornus floh mit seiner Familie aus Furcht vor der Gegenreformation aus Böhmen nach Preßburg. Nach Aufenthalten in Wien und Reutlingen wurde er 1657 Hofkapellmeister in Stuttgart. Hier baute er die Hofkapelle nach den Wirren des 30 jährigen Kriegs wieder neu auf und führte sie zu neuem Glanz. Durch ihn wurde Stuttgart zu einem wichtigen kulturellen Zentrum Süddeutschlands.

Im Rahmen der Partnerschaft Straßburg-Stuttgart widmen die Sänger vom Ensemble Hortus Musicalis aus Straßburg und die Bläser des Capricornus Ensemble Stuttgart  den beiden Komponisten ein gemeinsames Konzertprojekt.

Programm

Leonhard Lechner (ca. 1553 – 1606)

Jubilate Deo
Si bona suscepimus
Laudate pueri
Ite in orbem universum


Samuel Capricornus ( 1628 – 1665)

Miserere mei Deus
Wo wiltu hin wenn's Abend ist
O Traurigkeit, O Herzeleid
Audi Domine Deus meus
Magnificat

Tickets
Di 12.9.
20:00 Uhr | Saalbau

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"WASSERMUSIK"

WP: Weingut Stolleis | VS: BürgerStiftung „Lebenswerte Stadt“ Neustadt an der Weinstraße
Georg Friedrich Händel „Wassermusik“, Johann Sebastian Bach „Orchestersuite Nr. 3 D-Dur“, Antonio Vivaldi Violinkonzert „Tempesta di mare“
Main-Barockorchester Frankfurt Konzertmeister Martin Jopp
Preise: 25 € / erm. 20 € | 18 € / erm. 12 €
"WASSERMUSIK"
Di 12.09.2017
20:00 Uhr | Saalbau

Programm

Georg Friedrich Händel (1685-1759)

Suite Nr. 1 in F-Dur, HWV 348
Ouvertüre
Adagio e staccato
Ohne Satzbezeichnung – Andante – 3 da capo
Ohne Satzbezeichnung
Air
Minuet
Bourrée
Hornpipe
Ohne Satzbezeichnung

Suite Nr. 2 in D-Dur, HWV 349
Ouverture (Ohne Satzbezeichnung )
Alla Hornpipe
Minuet
Lentement
Ohne Satzbezeichnung (Bouree)

---Pause---

Antonio Vivaldi (1678-1741)

"Il cimento dell'armonia e dell'inventione, Op.8 Nr.5 Violinkonzert Es-Dur „La Tempesta di mare“ RV 253
Presto
Largo
Presto

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Orchester-Suite Nr. 3 D-Dur BWV 1068
Ouverture
Air
Gavotte, Gavotte II
Bourrée
Gigue

Tickets

ermäßigt = Schüler und Studenten
WP = Weinpate | VS = Veranstaltungssponsor