Konzerte

5.9.-18.9.2021

RevolutionReformationRepräsentation
So 5.9.
18:00 Uhr | Neustadt Stiftskirche

> > > 

"Tastenzauberei" - Konzerte für vier Cembali und Orchester

WP: alle Weingüter // VS: Greve- Stiftung
Miklos Spanyi / Cristiano Holtz / Simon Reichert / Koos van de Linde / Mitglieder des Main- Barockorchester Frankfurt // Konzertmeister: Martin Jopp
Preise: Kategorie A: 29 € / erm. 15 € // Kategorie B: 20 € / erm. 10 €
"Tastenzauberei" - Konzerte für vier Cembali und Orchester
So 5.09.2021
18:00 Uhr | Neustadt Stiftskirche

Miklos Spanyi // Cristiano Holtz // Simon Reichert // Koos van de Linde

Mitglieder des Main-Barock-Orchesters Frankfurt:

Martin Jopp, Violine 1 // Katerina Ozaki, Violine 2 // Alexandra Wiedner, Viola // Katie Stephens, Violoncello // Matthias Scholz, Violone

Vier Spieler, vier Cembali, ein exquisit besetztes Streichorchester und Werke Johann Sebastian Bachs versprechen ein hochwertiges Tastenspektakel zu Beginn des diesjährigen Neustadter Herbst. Die Tastenvirtuosen sind europaweit gefragte Künstler. Erstaunlicherweise sind drei der vier in Neustadt beheimatet: Miklos Spanyi, der an den Hochschulen in Amsterdam und Budapest unterrichtet, Koos van de Linde, einer der gefragtesten Orgelbauexperten unserer Zeit, der in den Niederlanden, Belgien, Schweden, Italien und Deutschland Projekte betreut und der hauseigene Bezirkskantor Simon Reichert, der von Neustadt aus sehr erfolgreich Kathedralen und bedeutende Konzertorte in ganz Europa bereist. Ergänzt wird das Quartett durch Cristiano Holtz aus Portugal . Dazu Streicher des „Main-Barockorchester Frankfurt“ unter der bewährten Leitung des Geigenvirtuosen Martin Jopp. Lassen Sie sich begeistern von den barocken Meisterwerken aus Leipzig, die für die Kaffeehauskonzerte im Caffee Zimmermann in Leipzig vom Komponisten „den Kennern und Liebhabern zum Ergötzen“ arrangiert wurden.

 

Weinpate: alle Weingüter

Tickets
Di 7.9.
20:00 Uhr | Neustadt SAALBAU: Kooperation mit der Konzertreihe der Stadt Neustadt

> > > 

"Hommage a Napoleon" - Orchesterkonzert mit Chor

VS: Lotto Stiftung Rheinland- Pfalz
Ensemble 1800, Neustadter Figuralchor, Neustadter Vokalensemble, Dirigent: Fritz Burkhardt (Choreinstudierung: Simon Reichert)
Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“ // Joseph Haydn (1732-1809) Missa in tempore belli („Paukenmesse“) C-Dur, Hob. XXII: 9
Preise: 15 € - 29 €
"Hommage a Napoleon" - Orchesterkonzert mit Chor
Di 7.09.2021
20:00 Uhr | Neustadt SAALBAU: Kooperation mit der Konzertreihe der Stadt Neustadt

Magdalene Harer, Sopran // Marion Eckstein, Alt // Johannes Kaleschke, Tenor // Philip Niederberger, Bass // Ensemble 1800 // Neustadter Figuralchor // Neustadter Vokalensemble // Simon Reichert, Choreinstudierung // Fritz Burkhardt, Leitung

Ludwig van Beethoven (1770-1827), Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

Joseph Haydn (1732-1809), Missa in tempore belli („Paukenmesse“) C-Dur, Hob. XXII: 9

Weinpate: alle Weingüter

Vorverkauf für dieses Konzert ausschließlich durch: Kulturabteilung Neustadt, Hetzelplatz 1, 67433 Neustadt, Tel. 06321 855-1404

Tickets
Do 9.9.
20:00 Uhr | Stiftskirche, Kath. Teil

> > > 

"Gipfeltreffen barocker Violinkunst"

WP: Weingut Christmann // VS: Martens & Prahl Versicherungskontor Neustadt / Frau Elke Müllers
Sonaten von J.S. Bach und J.G. Pisendel
Ensemble "l´Arcadia"
Preise: 20 € / erm. 10 €
"Gipfeltreffen barocker Violinkunst"
Do 9.09.2021
20:00 Uhr | Stiftskirche, Kath. Teil

Ensemble "l´Arcadia"

Martin Jopp, Barockvioline // Anne Marie Dragosits, Cembalo // Katie Stephens, Barockcello

Im Jahre 1709 reiste Johann Georg Pisendel von Ansbach nach Leipzig und lernte bei einem Halt in Weimar Johann Sebastian Bach kennen. Pisendels virtuoses Spiel beeindruckte Bach zutiefst und inspirierte ihn fortan zu den wunderbarsten Geigensoli, die wohl in manchen Fällen auch von Pisendel ausgeführt wurden.

Weinpate: Weingut Christmann

Tickets
Fr 10.9.
20 Uhr Uhr | NW-Gimmeldingen Weingut Stolleis

> > > 

"die cantable Art des Spielens"

WP: Weingut Stolleis // VS: Edeka Schneider
Werke von C.P.E. Bach und D.Scarlatti
Miklos Spanyi, Tangentenflügel
Preise: 20 € / erm. 10 €
"die cantable Art des Spielens"
Fr 10.09.2021
Uhr | NW-Gimmeldingen Weingut Stolleis

Sowohl Carl Philipp Emanuel Bach als Domenico Scarlatti gehörten zu den größten und bekanntesten Clavierspielern des 18. Jhs.. Auch ihr Leben weist etliche Ähnlichkeiten auf. Beide Komponisten dienten ‘ausländischen’ Herrschern: der im Thüringischen geborene C.P.E.Bach war Kammermusiker der Hofkapelle Friedrichs des Großen in Preußen, der aus Neapel stammende Scarlatti arbeitete dagegen am spanischen Hof.

Die Werke für besaitete Tasteninstrumente stehen im Schaffen beider Komponisten zentral. C.P.E.Bach komponierte über 150 dreisätzige Sonaten neben zahlreichen anderen Kompositionen, worunter die Fantasien und die Rondos die bedeutendsten   sind. Scarlattis Hauptaufgabe am spanischen Hof war dernterricht der Königin Maria Barbara, in dieser Position entstanden seine über 550 einsätzigen Sonaten.

Stilistisch sind die zwei genialen Figuren der Musikgeschichte jedoch anders. Emanuel Bach ist dem aufkommenden galanten und empfindsamen Stil verpflichtet. Seine Musik wurde von den großen Musikern und Komponisten der klassischen Ära hochgeschätzt, bewundert und oft als Modell betrachtet. Sein Stil führt ziemlich direkt zur frühen Romantik.   Scarlatti musste einen langen Weg zu einem eigenem Stil zurücklegen. In seinen frühen Jahren komponierte er, eher dem Willen seines Vaters folgend, viel Kirchenmusik und Opern. Nachdem er in Spanien angestellt wurde, schuf er (mit wenigen Ausnahmen) nur Claviersonaten. Zu dieser Zeit bildete sich seine musikalische Welt voll aus. Scarlattis reifer, sehr persönlicher Stil spiegelt deutliche Einflüsse spanisch-andalusischer Volksmusik wieder mit Stilelementen, die uns aus dem späteren Flamenco bekannt zu sein scheinen.

Das 18. Jahrhundert war in der Geschichte der Tasteninstrumente die farbigsten Periode mit vielen verschiedenen Instrumenten und deren Varianten. Beide Komponisten bedienten sich neben Cembalo, Clavichord und Orgel reichlich auch des frühen Hammerklaviers. Der heute erklingende sogegannte Tangentenflügel ist eine Variante des Hammerklaviers jener Epoche. Seine einfache Mechanik bringt die Saiten mittels kleiner Holzstäbchen (Tangenten) zum Klingen, die die Funktion von Hämmern haben. Das Instrument war zwischen dem 17. und dem frühen 19. Jahrhundert sehr beliebt und sein zarter und eleganter, silberner Klang überzeugt auch heute noch.

Miklos Spanyi, 2021

Weinpate: Weingut Stolleis

Tickets
Sa 11.9.
20:00 Uhr | NW-Haardt Prot. Kirche

> > > 

"welch ausserordentlicher Beyfall..."

WP: Weingut Müller-Catoir // VS: Lions- Club Weinstraße / Frauenärztliche Praxis am Saalbau
Werke von Mozart, Punto, Amon u.a.
Annie Laflamme, Traversflöte // Christian Binde, Naturhorn // Compagnia di Punto
Preise: 20 € / erm. 10 €
"welch ausserordentlicher Beyfall..."
Sa 11.09.2021
20:00 Uhr | NW-Haardt Prot. Kirche

Annie Laflamme, Traversflöte //Christian Binde, Naturhorn // Compagnia di Punto

Der unter dem Namen Giovanni Punto als Hornvirtuose berühmt gewordene böhmische Kutschersohn Johann Wenzel Stich war als leibeigener Untertan, Flüchtling, Geigenvirtuose und Liebling des Publikums eine der schillerndsten Figuren unter den Musikern des 18. Jahrhunderts. Als Komponist hingegen war er aufgrund von Plagiatsvorwürfen nicht unumstritten. Ob diese Vorwürfe zu Recht bestehen, muss dahingestellt bleiben; bewiesen wurden sie nie. Tatsache ist hingegen, dass es sich bei einigen von Puntos dankbaren, die Mittellage seines Hauptinstruments meisterlich nutzenden Schöpfungen um Bearbeitungen von Werken anderer Komponisten handelt. Das Quintett F-Dur ist vermutlich ein „waschechter“ Punto, doch legt der Zusammenhangder Veröffentlichung den Finger in die Wunde: Das Stück erschien erstmals um 1789 in einer Sammlung von drei Quintetten beim Verlag G. Sieber in Paris unter dem Titel: „Trios Quintetti, Compose par M.Punto“. Tatsächlich aber ist die Nr. 2 der Ausgabe die Bearbeitungen eines Bläserquintetts von Antonio Rosetti und der Nr. 3 liegt im Original vermutlich ein Streichquartett von Federico Fiorillo zugrunde. Die Kollegen erscheinen nicht gemeinsam mit Punto auf Titelseite, sondern erst im „Kleingedruckten“ bei den Werken selbst. Der etwas fade Beigeschmack verdeckt, dass sich Punto hier als exzellenter Arrangeur mit feinem Sinn für die Musik und die Wirkung aller fünf Instrumente erweist. Als Motiv für die Nennung nur des eigenen Namens auf dem Titelblattes kommen übrigens auch rein marketingtechnische Erwägungen infrage: Punto war in einer Zeit ein Superstar, der keineswegs unter einem Mangel an Selbstbewusstsein litt: Um Verwechselungen bei Postsendungen auszuschließen, ließ er auf dem Briefumschlag schlicht der Zusatz „Le celebré Punto“ erscheinen. Viellicht also zielte er auf einen besseren Verkauf der Gesamtausgabe, wenn nur sein eigener gefeierter Name auf deren Titelseite zu lesen war. Johannes Amon, 1763 in einem kleinen Dorf nahe Bamberg geboren, erhielt seine Ausbildung als Geiger durch Mitglieder der dortigen Hofmusik. Amon entwickelte schon früh eine Vorliebe für dasWaldhorn. Giovanni Punto wurde auf ihn aufmerksam und nahm ihn 1781 mit nach Paris, ab 1783 gingen die beiden gemeinsam auf Konzertreisen durch Frankreich und Deutschland bis nach Wien. Als Komponist stand für Amon bei allem handwerklichen Können das eher Leichte, Gefällige im Vordergrund. In der Allgemeinen musikalischen Zeitung von 1825 erschien ein Nachruf, der das Quintett Op. 118 treffend beschreibt: „Lärmen und Aufsehen in der Welt haben seine Arbeiten nicht gemacht; dazu waren sie nicht geeignet und er gleichfalls nicht: aber Vielen haben sie Vergnügen, angenehme und nützliche Unterhaltung gebracht.“Das Quartett in G-Dur des Böhmischen Komponisten Antonio Rosetti erschien um 1780 in Paris. Auffällig ist die Nähe des Werkes zum Genre des Streichquartetts: Rosetti verwendet eine für Bläser ungewöhnlich abstrakte Klangsprache. Schon das erste Thema mit den auf verschiedene Weise fallenden Dreiklangsbrechungen vermittelt keine konkret vorstellbare bildliche Szene. Vielmehr scheint ihr eine eigene Logik und Gesetzmäßigkeit innezuwohnen, deren Spannungsverhältnisse und Symmetrien wie Naturphänomene ablaufen.

Weinpate: Weingut Müller-Catoir

Tickets
So 12.9.
10 Uhr Uhr | Neustadt Stiftskirche

> > > 

Festgottesdienst

Neustadter Stiftskantorei, Dirigent: Simon Reichert
Preise: Eintritt frei €
Festgottesdienst
So 12.09.2021
Uhr | Neustadt Stiftskirche
So 12.9.
18:00 Uhr | Neustadt Stiftskirche

> > > 

„Neue Musik trifft Alte Musik“ – Werke von Josquin Desprez / Arnolt Schlick / Arvo Pärt

WP: Weingut Corbet // VS: Jung & Müller Steuerberatungsges.mbH
Werke von Josquin Desprez / Arnolt Schlick / Arvo Pärt
Vokalsolisten, Peter Tilling , Violoncello, "ensemble risonanze erranti", Stuttgarter Posaunen-Consort // Ltg.: Henning Wiegräbe, Simon Reichert, Orgel
Preise: Kategorie A: 29 € / erm. 15 € // Kategorie B: 20 € / erm. 10 €
„Neue Musik trifft Alte Musik“ – Werke von Josquin Desprez / Arnolt Schlick / Arvo Pärt
So 12.09.2021
18:00 Uhr | Neustadt Stiftskirche

Gunta Smirnova, Sopran // David Erler, Altus // Roman Payer, Tenor // ensemble risonanze erranti: Michaela Girardi - Violine // Sarina Zickgraf - Viola // Peter Tilling - Violoncello/Leitung // Mitglieder des Stuttgarter Posaunen Consort: Judith Meng // Florian Helbich // Henning Wiegräbe – Posaune/Leitung // Simon Reichert, Orgel/Leitung

Arvo Pärts „Stabat Mater“ steht Marienvertonungen von Josquin Desprez und Arnolt Schlick gegenüber. Josquin, favorisierter Komponist Martin Luthers und zu seiner Zeit berühmt in ganz Europa brachte die polyphone Musik des Abendlandes zu einer erstaunlichen Reife, die noch heute, nach mehr als 500 Jahren beeindruckt. In nichts nach stehen diesen Werken die Orgelverse Arnolt Schlicks, des ebenso berühmten Organisten der Wittelsbacher bei Rhein, der 1516 die Orgel der Stiftskirche in Neustadt prüfte und viel „vor Kaisern und Königen“ auftrat, unter anderem bei der Kaiserkrönung Karls V. in Aachen 1520. Arvo Pärt, bekannt für sein komponieren aus der Stille heraus im sogenannten „Tintinabulli-Stil“, schlägt mit seiner Musik eine Brücke in unsere Zeit. Gesang, Streicher, Posaunen in alter Mensur und die Edskes-Orgel sorgen für abwechslungsreiche Klänge in der wunderbaren Akustik der Stiftskirche.

Weinpate: Weingut Corbet

Tickets
Di 14.9.
20:00 Uhr | Lambrecht Klosterkirche

> > > 

"Der Mythos von Orpheus"

WP: Weingut Bergdolt // VS: VR Bank Mittelhaardt eG
Frühe Mehrstimmigkeit aus dem Winchester Tropar - mittelalterliche Vertonungen Horazscher Oden
Ensemble PER-SONAT // Leitung: Sabine Lutzenberger
Preise: 20 € / erm. 10 €
"Der Mythos von Orpheus"
Di 14.09.2021
20:00 Uhr | Lambrecht Klosterkirche

Christine Mothes – Gesang // Jasmina Črnčič – Gesang // Hanna MartiGesang // Harfe, Leier // Marc LewonKarolingische Cytara, Leier, Gesang //  Sabine Lutzenberger – Gesang, Lg.

Unser Programm steht ganz im Zeichen des mythischen Sängers Orpheus und der Macht der Musik. Durch seinen Gesang vermag er Götter und wilde Tiere zu betören, sogar Steine zu erweichen, und gilt von da an als Sinnbild für den Klang, der die Seele berührt. Lebendig wird der Orpheus-Mythos aus christlicher Sicht durch den Kirchenlehrer Augustinus, der Orpheus als poeta theologus bezeichnet und dessen Abstieg in die Unterwelt mit dem Abstieg Christi in das Totenreich vergleicht.

Zu hören sind liturgische Gesänge aus dem Winchester Tropar, das etwa um 1050 in England geschrieben wurde, mittelalterliche Vertonungen Horazscher Oden und das Klagelied des Petrus Abaelardus (12. Jh.). Zur Begleitung der Stimmen erklingen die Instrumente der karolingischen Zeit, wie sie im Utrechter Psalter abgebildet sind, darunter Cytara (Langhalslaute), Leier und Harfe.

Weinpate: Weingut Bergdolt

Tickets
Mi 15.9.
20:00 Uhr | NW-Mußbach Gotischer Chor

> > > 

"As Times go by"

WP: Weingut Schwarztrauber // VS: Stadtwerke Neustadt / Kai Weber Sanitär-Heizung
25 Jahre zwischen Alter Musik und Jazz
Ensemble "Between The Times"
Preise: 20 € / erm. 10 €
"As Times go by"
Mi 15.09.2021
20:00 Uhr | NW-Mußbach Gotischer Chor

Ensemble "Between The Times": Knut Rössler, Saxofon // Christine Rox, E-Geige // Mario Fadani, Kontrabass // Johannes Vogt, Laute

Vor einem Vierteljahrhundert begannen der Heidelberger Jazz-Saxophonist Knut Rössler und der Heidelberger Lautenist Johannes Vogt ihr gemeinsames Projekt, Themen aus der Alten Musik aufzugreifen, sie improvisatorisch zu umspielen, zu erweitern und umzuformen. Im Lauf der Zeit entstanden 7 CDs in den unterschiedlichsten Besetzungen. In ihrem Jubliäums-Konzert im Rahmen des Neustadter Herbstes blicken die beiden Künstler gemeinsam mit Freunden auf ihr musikalisches Abenteuer zurück und präsentieren ihre ganz persönlichen Lieblingsstücke.

In Kooperation mit der Fördergemeinschaft Herrenhof Mußbach

Weinpate: Weingut Schwarztrauber

Tickets
Do 16.9.
20 Uhr Uhr | Neustadt Stiftskirche

> > > 

Geistliche Musik für die Wittelsbacher

WP: Weingut Weegmüller // VP: Manfred- Vetter- Stiftung für Kunst und Kultur
Johann Caspar Kerll, Hofkapellmeister in München
Bass und Leitung: Wolf Matthias Friedrich
Preise: Kategorie A: 29 € / erm. 15 € // Kategorie B: 20 € / erm. 10 €
Geistliche Musik für die Wittelsbacher
Do 16.09.2021
Uhr | Neustadt Stiftskirche

Auswahl aus der Sammlung: Delectus sacrarum Cantionum 1669

Werke für Orgel solo

Kristen Witmer, Magdalene Harer - Sopran // Alex Potter, Altus, Guy Cutting, Benedict Hymas - Tenor // Wolf Matthias Friedrich, Roland Faust - Bass // Katharina Heutjer, Cosimo Stawiarski – Violinen // Matthias Müller – Violone // Matthias Spaether – Laute// Simon Reichert – Orgel

Johann Caspar Kerll, Organist und Kapellmeister aus dem Vogtland, war ein großes Vorbild für Johann Sebastian Bach und machte Karriere in Wien und München. Dort war er Hoforganist und Hofkapellmeister der Wittelsbacher und veröffentlichte 1669 die bedeutende Sammlung „Delecto Cantionum sacrorum“ als katholische Antwort auf die „Kleinen Geistlichen Konzerte“ von Heinrich Schütz. Für unser Konzert kommen weltweit gefragte Spezialisten für Musik des 17 Jahrhunderts unter Leitung von Wolf Matthias Friedrich zusammen, um diese teils seit 300 Jahren ungehörten aber erstaunlich qualitätsvollen Werke wieder zum Leben zu erwecken. Mitschnitt SWR / DLF (geplant)

Weinpate: Weingut Weegmüller

Tickets
Fr 17.9.
20 Uhr Uhr | NW- Gimmeldingen Prot. Kirche

> > > 

"Der Goldene Käfig"

WP: Weingut Ohler // VS: Ein Gimmeldinger Ehepaar
Wien um 1800, Werke von Krommer, Hummel, Beethoven
Ensemble Chameleon // Jennifer Harris, Fagott und Leitung
Preise: 20 € / erm. 10 €
"Der Goldene Käfig"
Fr 17.09.2021
Uhr | NW- Gimmeldingen Prot. Kirche

Jennifer Harris, Fagott // Bettina Ihrig, Caroline Kersten, Bratsche // Ulrike Becker, Violoncello

Die Donaumetropole um 1800 – ein Zentrum der Musik und Kunst. Haydns Ära ging ihrem Ende zu, Schubert war gerade geboren, und die Luft knisterte von neuen musikalischen Ideen. In diese kreative Umgebung kam der aus Mähren gebürtige Violinvirtuose Franz Krommer. Seine Fagottquartette (zum Fagott kommt die ungewöhnliche Besetzung von zwei Bratschen und einem Cello hinzu) strahlen den Geist dieser lebendigen Stadt aus. In 1804 erschienen, waren sie sofort erfolgreich, vielleicht dank ihres Reichtums "an ungeborgten Ideen, Witz, Feuer, neuen harmonischen Wendungen und frappanten Modulationen" (Gerber, 1813). Zu den Quartetten ertönen das „Duett mit zwei obligaten Augengläsern“ von Beethoven (um 1796) und das Trio in G-Dur für zwei Bratschen und Cello von Hummel (1801). Die dunkle Farbe der Besetzung bringt ein ungewohntes Klangerlebnis zum Vorschein - eine wunderbare Abwechslung zum Streichquartettabend ...

Weinpate: Weingut Ohler

Tickets
Sa 18.9.
20 Uhr Uhr | Neustadt Stiftskirche

> > > 

"Kampf dem Drachen - Vespermusik zu St. Michaelis"

WP: alle Weingüter // VS: Sparkasse Rhein- Haardt / Dr. Woop - Zahnärzte in Neustadt
Simon Reichert - Orgel und Leitung / Henning Wiegräbe - Posaune und Leitung
Preise: Kategorie A: 29 € / erm. 15 € // Kategorie B: 20 € / erm. 10 €
"Kampf dem Drachen - Vespermusik zu St. Michaelis"
Sa 18.09.2021
Uhr | Neustadt Stiftskirche

Kristen Witmer, Magdalene Harer - Sopran // Alex Potter, Alexander Schneider - Altus // Guy Cutting, Benedict Hymas - Tenor // Wolf Matthias Friedrich, Roland Faust - Bass // Katharina Heutjer, Cosimo Stawiarski – Violinen // Gebhard David und Martin Bolterauer  – Zink // Mitglieder des Capricornus Ensemble: Julia Fischer, Sabine Gassner, Yosuke Kurihara – Posaune // Henning Wiegräbe - Posaune und Leitung // Matthias Müller – Violone // Simon Reichert – Orgel

Michael Praetorius war zu seiner Zeit der berühmteste Kapellmeister Deutschlands, daneben Musikgelehrter, Komponist und Organist und war an zahlreichen Höfen und Städten als Berater gefragt. Zu seinem großen Jubiläumsjahr sind für dieses Konzert große Vertonungen von Psalmen und einem deutschen Magnificat zu 19 Stimmen von Praetorius und seinen berühmtesten Zeitgenossen zusammengestellt. „Trotz dem alten Drachen“ – Eine Vespermusik, wie sie vor etwa 400 Jahren zum 29. September zu Ehren des Erzengels Michael hätte erklingen können.

Weinpaten: alle Weingüter

Tickets

ermäßigt = Schüler und Studenten
WP = Weinpate | VS = Veranstaltungssponsor

Es gibt keine Ereignisse in der aktuellen Ansicht.